Indikationen und Kontraindikationen für FENIALLERG Tropfen

Feniallerg hemmt die Wirkung von Histamin, eine der Substanzen, die bei allergischen Reaktionen freigesetzt werden. Feniallerg lindert den Juckreiz und die Hautreizungen, die durch allergische Reaktionen hervorgerufen werden, vermindert Ödeme (krankhafte Flüssigkeitsansammlung in der Haut oder der Schleimhaut) und lindert die Symptome allergischen Schnupfens, wie Nasenlaufen, Tränenfluss und Niesreiz. Feniallerg wird in folgenden Fällen angewendet: bei allergischen Hautleiden: Juckreiz verschiedenen Ursprungs (ausser Juckreiz bei Gelbsucht), Ekzeme und andere juckende Hauterkrankungen, Nesselfieber, Juckreiz bei Erkrankungen mit Hautausschlägen, wie Windpocken; bei Insektenstichen; bei allergischen Erkrankungen der oberen Atemwege: Heuschnupfen und andere Formen allergischen Schnupfens; für die Behandlung von durch Nahrungs- oder Arznei­mittelallergien hervorgerufenen Symptomen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei FENIALLERG Tropfen

Welche Nebenwirkungen kann Feniallerg haben?

Feniallerg kann bei bestimmten Personen Nebenwirkun­gen verursachen. Einige sehr seltene Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Diese Nebenwirkungen können bei weniger als 1 von 10’000 Patienten auftreten. Allergische Reaktionen, welche die folgenden Symptome aufweisen können: Hautausschlag; Schwellung im Gesicht oder am Hals; Kurzatmigkeit; Muskelkrämpfe. Falls Sie eine dieser Nebenwirkungen bemerken, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Andere Nebenwirkungen sind meistens leicht und vor­übergehender Natur. Sie treten vor allem zu Behandlungsbeginn auf. Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1× auf 10 Patienten): Müdigkeit. Häufige Nebenwirkungen (zwischen 1–10× auf 100 Patienten): Schläfrigkeit, Nervosität. Seltene Nebenwirkungen (zwischen 1–10× auf 10’000 Patienten): Erregungszustände, Kopfschmerzen, Schwindel, gastrointestinale Störungen, wie Erbrechen, Trockenheit des Mundes oder des Rachens. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wann darf Feniallerg nicht angewendet werden?

Sie dürfen Feniallerg nicht anwenden, wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch sind. Bei Neugeborenen unter 1 Monat, insbesondere bei Frühgeborenen, darf Feniallerg nicht angewendet werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin falls Oberes zutrifft, denn dann ist Feniallerg für Sie nicht geeignet.

Was ist in Feniallerg enthalten?

1 Feniallerg-Dragée enthält als Wirkstoff 1 mg Dimetindenmaleat. 1 ml Feniallerg-Tropfen enthält als Wirkstoff 1 mg Dimetindenmaleat; Aromatica: Saccharin-Natrium; Konservierungsmittel: Benzoesäure (E 210); Propylenglycol und weitere Hilfsstoffe.

Darf Feniallerg während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie Feniallerg nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt oder Ihre Ärztin habe es Ihnen verordnet. Die Einnahme von Feniallerg während dem Stillen wird nicht empfohlen. Bevor Sie Arzneimittel einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Wann ist bei der Einnahme von Feniallerg Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie – an einem Glaukom (grüner Star), an Harnverhalten (zum Beispiel aufgrund einer Vergrösserung der Prostata), an Epilepsie, an einer chronischen obstruktiven Lungenerkrankung oder an anderen Krankheiten leiden. Wenn Sie eines der nachfolgenden Arzneimittel einnehmen, sollte die Einnahme von Feniallerg nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin erfolgen: – Arzneimittel gegen Depressionen (MAO-Hemmer oder trizyklisches Antidepressivum), Anticholinergika (Arzneimittel gegen Bauch- oder Magenkrämpfe), Arzneimittel, welche das zentrale Nervensystem dämpfen (wie Beruhigungs- oder Schlafmittel) oder Arzneimittel gegen Epilepsie. Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Wie andere Antihistaminika, kann Feniallerg die Wirkung von Alkohol verstärken. Tropfen: Bei Kleinkindern ab 1 Monat bis einem Jahr darf Feniallerg nur auf ärztliche Empfehlung angewendet werden. Die empfohlene Dosierung darf nicht überschritten werden. Die dämpfende Wirkung kann während des Schlafes von Atempausen begleitet sein. Besonders bei Kindern können Antihistaminika Erregungszustände auslösen. Feniallerg Dragées enthalten Laktose und Saccharose: Wenn Sie eine Intoleranz gegen gewisse Zucker haben, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Feniallerg Dragées enthalten Weizenstärke; die Dragées können aber von Patienten, welche an Zöliakie leiden, eingenommen werden. Patienten mit einer Weizenstärkeallergie (anders als Zöliakie) sollten dieses Arzneimittel aber nicht einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.

Wie verwenden Sie Feniallerg?

Tropfen 1 mg/ml: 20–40 Tropfen, dreimal täglich. Dragées 1 mg: 1–2 Dragées, dreimal täglich. Kinder

Nebenwirkungen von FENIALLERG Tropfen

Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Dragées: Vor Licht schützen und bei 15–30 °C aufbewahren. Tropfen: Vor Licht schützen und bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Präsentation FENIALLERG Tropfen

FENIALLERG Tropfen In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung. Packung zu 20 Dragées. Packungen zu 20 und 50 ml.

Zusätzliche Informationen zu FENIALLERG Tropfen

Firma: Novartis Consumer Health Schweiz AG